„Rostbraten mit Most, das ist kosmopolitisch“

Feuilleton | aus FALTER 15/10 vom 14.04.2010

Das Filmfestival fullframe bringt die bildende Kunst ins Gartenbau-Kino und Filme von Künstlern auf die große Leinwand

Festivalvorschau: Michael Omasta

Ein magischer Augenblick. Großaufnahmen eines Auges, dazwischen, ebenfalls je eine Sekunde lang, 24 auf der Tonspur mit entsprechenden Zitaten unterlegte Schriftinserts: „Erinnerung“ zum Beispiel, „Propaganda“ oder „Leidenschaft“.

„Film ist mehr als Film“, der 1996 von Filmemacher Gustav Deutsch für die Viennale gestaltete Trailer, gehört mit seiner Laufzeit von 56 Sekunden zu den kürzesten, dabei reichsten Arbeiten des jüngeren österreichischen Avantgardefilms. Dass der Kurzfilm eigens auch für den Einsatz in Wiens größtem Kino, dem Gartenbau, konzipiert wurde, prädestinierte ihn für Barnabas Huber, Thomas Glänzel und Lea Titz als Fixstarter.

Vor fünf Jahren haben die drei Studierenden, die sich über die Schule für künstlerische Fotografie respektive die Angewandte kennen lernten, ihr eigenes Festival, fullframe

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