„Bei Disco hat man weniger Worte“

Feuilleton | aus FALTER 15/10 vom 14.04.2010

Frank Spilker, der Sänger von den Sternen, über Disco, Karrieren und Sex ohne Kondom

Interview: Sebastian Fasthuber

Seit 18 Jahren zählen die Sterne zu den wichtigsten deutschsprachigen Rockbands. Nicht immer jedoch finden sie mit ihren Platten auch Gehör. Neben den bekannteren Tocotronic und Blumfeld sind sie die etwas übersehenen Helden der Hamburger Schule. Auf ihrem neunten Studioalbum „24/7“ marschiert die immer schon stark von Soul- und Funkmusik beeinflusste Gruppe nun trotzig in die Disco. Das Motto der Veranstaltung: „Wohin zur Hölle / Mit den Depressionen? / Ich geh in die Disco / Ich will da wohnen.“ Sänger, Texter und Gitarrist Frank Spilker erklärte am Telefon das Was, das Wie und das Warum.

Falter: „24/7“ wird als Discoalbum verkauft. Ist das in Ihrem Sinne?

Frank Spilker: Disco ist natürlich ein weiter Begriff. Es kommt darauf an, ob man John Travolta darunter versteht oder Giorgio Moroder.

Vermutlich meinen Sie eher Moroder?

Spilker: Auch das trifft nicht


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