Diese Woche haben wir gelernt

Bemerkenswerte Stadt-Begebenheiten

Stadtleben | aus FALTER 15/10 vom 14.04.2010

... dass Rechtschreibung wichtig ist. Schön, wenn man sieht, dass Werbekampagnen doch funktionieren. Die Wiener Polizei meldet aufgrund von Inseraten (auch im Falter) einen regelrechten Bewerberansturm. Die Anfragen hätten sich verdoppelt, heißt es. Allerdings: Die meisten Bewerber scheitern im Deutschtest an der Rechtschreibung. Gab’s auch Radiospots?

… dass die Magnolien blühen. Nämlich erstmals auf der Kärntner Straße. Die in der Fußgängerzone nach dem Umbau im Herbst neu gepflanzten Magnolia kobus werden nicht allzu großkronig, maximal zehn Meter hoch und bis sechs Meter breit. Und jetzt blühen sie dann. Irgendwie finden wir das fast noch attraktiver als die Weihnachtsbeleuchtung. Aber wir sagen es lieber nicht zu oft – sonst machen die von der Kärntner Straße womöglich noch Plastikblüten an den Ästen fest und ein „Event“ daraus.

… dass man Kunst lieber nicht verrückt. In der Albertina kam es zu einem Eklat. Ein „Oberaufseher“ hatte in der Ausstellung „Cars“ offenbar ein Bild um einen Zentimeter „zurechtgerückt“, davon die Direktion jedoch nicht in Kenntnis gesetzt. Jetzt wurde der Mann entlassen. Wie überaus ungroßzügig.

... dass Radwege Licht bekommen. Die MA 33 (öffentliche Beleuchtung) hat angekündigt, künftig Radwege besser zu beleuchten. Der Kettenbrückengasse oder der Spittelauer Lände geht demnächst ein Licht auf, von wegen Nummer sicher. Denn mit den Blinkies am Rad sieht man ja echt nichts.

... dass Brücken leuchten. Jaha! Wussten wir doch, dass Donaukanalbrücken besonders hübsch angestrahlt sind. Und die Roßauer Brücke strahlt jetzt neu LED-türkis. Auch sehr schön.


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