Gut zu Fuß

Stadtleben | aus FALTER 15/10 vom 14.04.2010

Brauchen wir den denkenden Laufschuh, wie ihn die Industrie vermarktet? Oder reicht auch ein billiger? Oder sollen wir gar verweigern und barfuß laufen? Über Sinn und Unsinn des Schuhwahns nicht nur zum Marathon

Reportage: Christoph Heshmatpour, Daniel Nutz

Eine Wand aus Laufschuhen, und unter jedem hängt ein kleines Kärtchen. Ausufernde Listen preisen die Vorzüge dieses oder jenes Sportgeräts. Die Zauberformeln heißen etwa „Torsion System“, „atmungsaktives Mesh-Material“ oder „Geofit+“. Was das bedeuten soll, ist unbedarften Laufschuh-Laien oft unzugänglich. Und so ist es kein Wunder, dass viele Menschen nach ergonomischer Orientierung lechzen. Welcher Schuh passt zu mir, zu welchem passe ich? Immerhin ist so ein Paar Fuß-Ferraris keine alltägliche Anschaffung und kostet zwischen 70 und 200 Euro. Und soll dafür auch eine Weile halten.

Tony’s Laufshop in der Leopoldstadt hat sich darauf spezialisiert, Orientierung zu geben. Das Geschäftsmodell ist ein Erfolg. Am Wochenende


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