Der Klette glatte Seite

Stadtleben | aus FALTER 15/10 vom 14.04.2010

Wildpflanzen-Guru Meinrad Neunkirchner zähmt die Widerspenstige an der Wurzel

Gerichtsbericht: Nina Kaltenbrunner

Die Klette, ungeliebt, lästig, hartnäckig an Kleidung, Haaren, Hund und sonst wo haftend – so kennt man sie. Aber auch die Klette hat zwei Seiten: Ihre Blüte kann Ärger, die Wurzel großen Genuss bereiten. Das lehrt uns Aromenmeister und Wildpflanzenexperte Meinrad Neunkirchner, vom Restaurant Freyenstein im 18. Bezirk, der die Klettenwurzel wegen ihres zarten Aromas und ihrer Vielseitigkeit besonders schätzt.

Die Klettensaison geht allerdings bald zu Ende, daher: Nicht mehr großräumig ausweichen, sondern Ausgraben und verarbeiten! Wie’s geht, verrät uns der Meisterkoch: bissfest braten und zu Huhn servieren oder eingelegt konservieren. Für Püree eignen sich Kletten auch hervorragend.

Eben ist Meinrad Neunkirchners Kochbuch „So schmecken Wildpflanzen“ (Löwenzahn Verlag) erschienen. Ein profundes Konvolut an Wissenswertem zu den ausgewählten Kräutern und Wildpflanzen,

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