Süßer die Lieder nie swingen

Steiermark | aus FALTER 15/10 vom 14.04.2010

In Thailand und Japan ist sie ein Star. Jetzt will Simone Kopmajer auch in Österreich Erfolg haben

Porträt: Markus Guldenschuh

Die Thailänder stehen auf sie und die Japaner sowieso. Simone Kopmajer und ihre Musik sind wie gemacht für den dortigen Markt. Ihr Aussehen trägt dazu sicher nicht unwesentlich bei. „In Japan ist der helle europäische Typ sehr angesagt. Da werden meine Fotos sogar noch retuschiert und aufgehellt. Während in Österreich alle braungebrannt sein wollen“, sagt Simone Kopmajer. Ihre Musik tut das Übrige: herzschmerzende Balladen, gefühlvolle Bossas und langsamer Swing. Ihre Jazz-Standard-Interpretationen haben Qualität, wenn sie nach New York ins Aufnahmestudio fliegt, sammelt sie nur Profis um sich. Aber sie ecken niemals an. Genau so mag es der anspruchsvolle japanische Fan: Liebliches auf höchstem Niveau. Auch Thailand ist für Kopmajer ein Hoffnungsmarkt: „Die kennen dort vor allem Popmusik und beginnen erst langsam damit, Jazz zu hören.“

Dass Simone

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