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„Das Eigentliche“, das einen nicht in Ruhe lässt

Lexikon | Sebastian Fasthuber | aus FALTER 16/10 vom 21.04.2010

Die deutsche Autorin Iris Hanika kommt mit ihrem Roman „Das Eigentliche“ in die Hauptbücherei. 1962 in Würzburg geboren, lebt sie seit 1979 in Berlin. In den 80ern studierte sie Literaturwissenschaft, in den 90ern war sie als Journalistin tätig. Nach Büchern mit kürzeren Texten und einem Bericht über Erfahrungen mit Psychoanalyse legte sie vor zwei Jahren ihren ersten Roman „Treffen sich zwei“ vor. Das Buch schaffte es auf die Shortlist für den begehrten Deutschen Buchpreis. „Das Eigentliche“ nun handelt von einem Mann, der in der Gegenwart lebt – und doch nicht. Denn eigentlich dreht sich sein Leben um das Leiden an der Nazi-Vergangenheit. Iris Hanika liest aus dem Buch und spricht mit der Zeithistorikerin Heidemarie Uhl. Einleitende Worte steuert Droschl-Lektor Rainer Götz bei.

Hauptbücherei, Do 19.00


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