Die „Dorfdefektmutanten“ zwischen Tirol und Wien

Lexikon | aus FALTER 16/10 vom 21.04.2010

Auf der Website des Tirolers steht: „Markus Köhle schreibt, um gehört zu werden“. Das darf man ruhig wörtlich verstehen, zählt der Mann doch zu den Pionieren der heimischen Poetry-Slam-Szene. Im Monat bringt er es locker auf zehn Auftritte im ganzen Land sowie in den benachbarten Ländern. Fällt es vielen Slammern schwer, ihre Texte bei Verlagen unterzubringen, so hat Köhle damit keine Probleme. Bei aller Verliebtheit in die spielerischen Elemente des Umgangs mit Sprache sind seine Arbeiten nicht zwingend auf performative Elemente angewiesen. Das neue Buch des studierten Germanisten heißt „Dorfdefektmutanten“ und ist ein moderner Heimatroman zwischen Tirol und Wien. Sf

Café Amadeus, Do 19.30


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige