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Quer durch das Habsburgerreich

Lexikon | aus FALTER 16/10 vom 21.04.2010

Schon Ferdinand I. sah fern: Durch einen kaiserlichen Guckkasten schaute der Habsburger in die schönsten Gegenden Österreichs und der umliegenden Kronländer. Zwischen 1833 und 1848 wurden über 300 Aquarelle zu diesem Zweck geschaffen. Die Maler Eduard Gurk und Leander Russ zeichnen für viele der großformatigen Blätter verantwortlich, mehr als die Hälfte davon fertigten aber die Aquarellisten Jakob und Rudolf von Alt. Vater und Sohn stehen daher auch namentlich Pate für die Schau „Im Auftrag des Kaisers“, die mit Landschaftsmotiven und Stadtansichten sowie Darstellungen vom höfischen und bürgerlichen Alltag einen Einblick in jene Bilderwelt bietet, die einst den Kaiser so faszinierte. ns

Albertina, bis 29.5.


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