Neu im Kino

Das neue Meisterwerk von Haile Gerima: „Teza“

Lexikon | Michael Omasta | aus FALTER 16/10 vom 21.04.2010

Haile Gerima ist Äthiopiens bedeutendster Filmemacher. In seinem jüngsten Werk, „Teza“, wird die Geschichte von Anberber erzählt, einem jungen Medizinstudenten, der in Deutschland in die Theorie des politischen Kampfs eingeführt wurde. Bei der Rückkehr in seine Heimat – Äthiopien wird Anfang der 1990er noch von Mengistus Junta regiert – lernt der Arzt das Erlernte in der „Praxis“ kennen und seine anfängliche Sympathie verwandelt sich schnell in Abscheu, denn die blutrünstigen Schergen des Regimes verlangen Unterwerfung. In wuchtigen Bildern denkt Haile Gerima über die Frage nach, wie viel Grauen respektive Gewalt ein Mensch auszuhalten vermag. Ein wahres Epos, 140 Minuten lang.

Ab Fr im Schikaneder (OmU)


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