Liebe Leserin, lieber Leser!

Die Redaktion erklärt das Heft

Falter & Meinung | aus FALTER 16/10 vom 21.04.2010

Das Populäre ist das Schwere. In dieser Ausgabe befassen sich drei Ressorts mit dieser Königsdisziplin: Politik, Medien und Feuilleton. In der Politik haben Stefan Apfl und Matthias Bernold weder Wege noch Mühen gescheut, um ins Zentrum des österreichischen Wesens zu finden. Sie haben Stammtische in Wien und im Waldviertel besucht (Seite 10).

In den Medien interviewt Ingrid Brodnig den Schweizer Medienexperten Kurt Imhof, der sich nicht scheut, deutlich auszusprechen, was in dieser Zeitung schon seit 30 Jahren behauptet wird: dass es einen Zusammenhang gibt zwischen der publizistischen und der politischen Verfassung eines Landes (Seite 19).

Und im Feuilleton besuchte Martin Gantner eine Produktion des Musikantenstadls, um einmal nüchtern zu beschreiben, wie es hinter den Kulissen der idealtypisch populären österreichischen TV-Unterhaltung zugeht (Seite 22).

Weiters zu empfehlen: Robert Misiks Interview mit dem britischen Wirtschaftshistoriker Skidelsky (Seite 13). Der Guardian eröffnete mit ihm vor kurzem eine Debatte über Wirtschaft und Moral. Einschlägiges dazu gibt es bei Gerlinde Pölsler und Donja Noormofidi; sie berichten vom Beginn des Grazer Hypo-Prozesses. Populärste Ausrede dort: Wir kannten uns nicht aus (Seite 41). Red


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige