Kampf gegen die „Lex Novomatic“

Politik | aus FALTER 16/10 vom 21.04.2010

Anzeige gegen Landesrätin Barbara Rosenkranz: So kämpfen Niederösterreichs Grüne gegen das Kleine Glücksspiel

Bericht: Matthias G. Bernold

Als der niederösterreichische Landtag im Frühling 2006 das Kleine Glücksspiel zuließ, konnte sich die NÖ Gemeinde, die Zeitung des ÖVP-Gemeindevertreterverbandes (GVV), kaum halten vor Begeisterung: Mit der Zulassung, schrieb GVV-Präsident Alfred Riedl in der April-Ausgabe 2006, „haben wir endlich unsere jahrelangen Bemühungen, eine vernünftige Regelung für ordentlichen Spieler- und Jugendschutz in Niederösterreich zu schaffen, erreicht“.

Bald zeigte sich jedoch, dass die Jubelmeldung jeder Grundlage entbehrte: Automatenhersteller unterliefen nämlich den „ordentlichen Spielerschutz“, indem sie mehrere „kleine Glücksspiele“ simultan und in Sekundenschnelle abwickelten. Bis heute kämpfen die Grünen gegen die Auswirkungen des Gesetzes, das Spieler in die Sucht riss und Familien in den Ruin stürzte. Diese Woche zeigten sie verschiedene

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