„Schnulzenheini stört mich nicht“

Feuilleton | aus FALTER 16/10 vom 21.04.2010

Der Stadl-Impresario Andy Borg über Fäkalausdrücke und seinen Umgang mit Häme und Kritik

Interview: Martin Gantner

Seit 2006 moderiert Andy Borg den Musikantenstadl. 1960 in Wien geboren, war der gelernte Mechaniker lange als Alleinunterhalter tätig. 1982 kam mit „Adios Amor“ sein Durchbruch im Schlagergeschäft.

Falter: Herr Borg, geht Ihnen volkstümliche Musik nicht selber oft auf die Nerven?

Andy Borg: Nein. Ich bin ja nicht immer mit dieser Musik beschäftigt.

Was hören Sie privat?

Borg: Unterschiedlich. Wenn ich in einem Musical war, kauf ich die CD und hör sie ununterbrochen. Wenn ich sauer bin, malträtier ich mein Schlagzeug zu Joe Cocker oder Tina Turner. Durch meine Kinder höre ich auch Sachen wie Amy Winehouse.

Was gefällt Ihnen gar nicht?

Borg: Was mir nicht so ins Herzerl einigeht ist Rapmusik von Musikern wie Sido. Ich glaube aber, dass das alles seine Berechtigung und seine Zeit hat. Ich merke auch, dass die Jugend heute bei weitem nicht mehr so streng mit Schlagern


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