Was fährt denn da?

Mobilitätskolumne

Stadtleben | aus FALTER 16/10 vom 21.04.2010

Elefantenfuß und Wolkenspange

bauvisite: christopher wurmdobler

Was muss eine Stadt können? Sie braucht Häuser zum Wohnen und Arbeiten, Grünraum, Plätze und Wege zum Stehen, Gehen und Fahren. Abgesehen vielleicht vom Grünraum hat Österreichs erste „Bahnhof City“ das Zeug zur Stadt. Seit zwei Jahren wird – bei laufendem Betrieb – der Wiener Westbahnhof und der Platz davor und darunter zur Bahnstadt umgebaut. 2011 soll die „BahnhofCity Wien West“, so der komplette denglisch-doofe Name, eröffnet werden.

Der Westbahnhof ist dann allerdings schon wenig später nur noch ein Regionalbahnhof: Nach der Fertigstellung von Lainzer Tunnel und Zentralbahnhof ab 2012 werden Züge aus dem fernen Westen nämlich am Südtiroler Platz ankommen.

Dafür sollen offenbar die Pendler aus dem Wienerwald den neuen Komplex am Europaplatz erst gar nicht mehr verlassen. Geplant ist ein mittelgroßes Einkaufszentrum, Büros sowie ein Hostel. Normale Bettenburgen gibt es in Wien offenbar bereits in ausreichender


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