Wien, wo es isst

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | aus FALTER 16/10 vom 21.04.2010

Auf dem Meiselmarkt: alles unter einem Dach

Lokalaugenschein: Nina Kaltenbrunner

In Anbetracht aktueller Wetterunbeständigkeiten besuchen wir diesmal ein wasserdichtes Indoor-Grätzel. Und zwar Wiens einzigen überdachten Markt: den Meiselmarkt. Sogar hier gibt es, bei genauerer Betrachtung, viel Spannendes zu entdecken, und die U3 fährt praktischerweise direkt bis vor die Eingangstüre. Von der Rolltreppe lässt man sich weiter in das Untergeschoß des ehemaligen Wasserspeichers transportieren und erschrickt dort bitte nicht gleich ob der etwas kühlen, unwirtlichen Atmosphäre in der, äh, Ankunftshalle.

Kesselheiße Schweinereien

Hier befindet sich der Stand von Fleischhauer Franz Scheumbauer. Der kannte nicht nur jedes Tier, das zerteilt über seinen Tresen geht, persönlich, sondern macht auch wirklich noch alles selbst: vom Beinschinken am Knochen, über Haussulz, Blunzen, bratfertige gefüllte Kalbsbrust, faschierten Braten bis hin zu Leberknödeln (okay, die macht seine Frau). Es


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