Stadt-Land

Steiermark kurz

Steiermark | aus FALTER 16/10 vom 21.04.2010

Entwurf Einen Masterplan für den Grazer Stadtpark präsentierten vergangene Woche VP-Bürgermeister Siegfried Nagl und seine grüne Vize Lisa Rücker. Die Kernpunkte: Sicherung der Tier- und Pflanzenwelt und die Erhaltung des Stadtparks als historisches Denkmal. Radfahren und Grillen bleiben im Stadtpark auch weiterhin verboten, der Kinderspielplatz soll erweitert, dafür der Verkehrserziehungsgarten „mittelfristig“ abgesiedelt werden. Für mehr Sicherheitsgefühl sollen eine verbesserte Beleuchtung und mehr Ordnungswache zum Einsatz kommen. Der Stadtpark bietet 22 Hektar Grünfläche und rund 1000 Bäume mitten in der Stadt.

Vorwurf Gegen den Leiter des Studiengangs Journalismus an der FH Joanneum, Heinz Fischer, traf eine anonyme Anzeige bei der Staatsanwaltschaft ein. Die Vorwürfe: Urkundenfälschung und Korruption beim Aufnahmeverfahren. Die Geschäftsführung der FH weist die Vorwürfe zurück, ebenso Fischer: „Das ist eine groß angelegte Intrige, das Ganze ist grotesk und absurd.“ 2009 hat die interne Revision an der FH für vorangegangene Jahre Schwächen im Aufnahmeverfahren festgestellt, das Wort Urkundenfälschung stand damals im Raum. Ein Rechtsanwalt habe die Sache geprüft und festgestellt, dass es sich nicht um Urkundenfälschung handle, so Rektor Karl Peter Pfeiffer. Er will einen Racheakt eines ehemaligen Mitarbeiters nicht ausschließen. Das Aufnahmeverfahren wurde 2009 geändert.

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Prozent der Grazer würden bei Landtagswahlen derzeit SPÖ wählen, das ergab eine OGM-Umfrage unter 400 Grazern für die Kleine Zeitung. Damit würde die SPÖ gegenüber der letzten Landtagswahl zwei Prozentpunkte verlieren, die ÖVP vier zulegen und auf 35 Prozent kommen. Verliert Voves in Graz den ersten Platz, wird dieser auch landesweit schwer zu halten sein. Laut OGM-Umfrage landet die KP ohne Ernest Kaltenegger nur bei sechs Prozentpunkten, bei der Landtagswahl 2005 lag sie in Graz noch bei 14 Prozent, die Grünen können sich auf 14 Prozent verbessern, die FPÖ steigt von 5,4 auf 10 Prozent.


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