Die Spur des Schwarzgelds

Politik | aus FALTER 17/10 vom 28.04.2010

Wohin flossen die zehn Millionen Euro, die Karl-Heinz Grassers Freundeskreis als Provision für den Buwog-Deal lukrierte?

Bericht: Stefan Apfl, Florian Klenk

Mit jedem neuen Detail entwickelt sich die Schwarzgeldaffäre rund um die Causa Buwog mehr und mehr zu einem Fortsetzungskrimi. Bloß, wer ist der Täter? Karl-Heinz Grasser, wie das Publikum vermutet? Oder ist der „supersauber“, wie er selbst sagt?

Um diese Frage zu beantworten, verfolgt die Staatsanwaltschaft derzeit die Spur des Schwarzgelds in Höhe von zehn Millionen Euro, das die Lobbyisten und Grasser-Freunde Walter Meischberger und Peter Hochegger kassierten. Denn sollte es sich beim Schwarzgeld auch um Schmiergeld handeln, wie die Ermittler argwöhnen, müsste die Spur dorthin führen, woher die Informationen kamen, die den Millionendeal erst möglich gemacht haben.

Zunächst zu den Protagonisten: Da ist einmal Meischberger, Karl-Heinz Grassers Trauzeuge und späterer Kompagnon in der PR-Firma Valora, die die zwei Kumpel gemeinsam


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