Vom Leben nach dem Scheintod der SPÖ

Politik | aus FALTER 17/10 vom 28.04.2010

Österreichische Sozialdemokraten, die keine Machtpositionen (mehr) einnehmen, entwerfen eine Zukunft für ihre Partei

Rezension: Armin Thurnher

Noch ein Buch über die Sozialdemokratie? Dieses hier hat seine Besonderheiten. Es ist von Leuten geschrieben, die aus verschiedenen Gründen in der SPÖ keine Machtpositionen (mehr) besetzen. Meist gehören die Autoren zur Kategorie „Schade, dass aus denen nicht mehr geworden ist“ – politisch, versteht sich. Brigitte Ederer hat als Chefin von Siemens Österreich einen an Macht und Einfluss der Politik überlegenen Job, und auch Alfred Gusenbauer geht es als Berater diverser Konzerne und Lehrer an amerikanischen Unis nicht schlecht.

Wolfgang Petritsch hätte man gern als Außenminister gesehen, Ederer wäre gewiss keine schlechte Kanzlerin, und auch Christian Cap und Markus Marterbauer wären für manches Amt qualifiziert, das sie vermutlich nie bekleiden werden. Alexander Van der Bellen wurde wegen nichtbezahlter Mitgliedsbeiträge ausgeschlossen

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