Nüchtern betrachtet

Thanks a lot, Sisters Unthank!

Feuilleton | aus FALTER 17/10 vom 28.04.2010

Feuilletonchef Klaus Nüchtern berichtet aus seinem Leben. Die Kolumnen als Buch: www.falter.at

Wenn es nach dem Plattenschrank meiner Eltern gegangen wäre (genau genommen: nach den Schubladen des Plattenschranks meiner Eltern, in dem das Segment Non-Classic untergebracht war), dann hätte „Pop“ damals (also 1970ff.) hauptsächlich aus Adamo, James Last, Mireille Mathieu sowie Esther & Abi Ofarim bestanden. Am nächsten an das hochprekäre Genre „Eltern und Kind(er) besuchen gemeinsam ein Popkonzert“ kam ich indes bei einem Erika-Pluhar-Auftritt heran. Obwohl ich damals (also 1977ff.) Erika Pluhar als Schauspielerin und Biermann-Interpretin, hauptsächlich aber generell verehrte, empfand ich das gemeinsame Absingen eines Refrains der Tiefsinnsklasse „Februarschnee tut nicht mehr weh“ (das ist zwar von Cäsar Flaischlen – aber es ging schon in dieselbe Richtung) als ziemlich peinsam. So gesehen hatten meine Tochter und ich ziemliches Glück, mit dem ersten gemeinsamen Besuch

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