Diese Woche haben wir gelernt

Bemerkenswerte Stadt-Begebenheiten

Stadtleben | aus FALTER 17/10 vom 28.04.2010

… dass sich eine neue Wegmarke erhebt, wenn man von der Reichsbrücke stadteinwärts fährt: ein Kettenkarussell neben dem Schweizerhaus. Mit 117 Metern ist es das welthöchste und schlägt locker jedes Donaukanal-Hochhaus. Noch im April soll das Trumm Leute durch die Luft wirbeln.

… dass ein neues Vieh in Schönbrunn aus dem Beutel des Muttertiers kommt: Sechs Wochen nach seiner Geburt zeigt sich erstmals das Parmakänguru-Baby. Die kleinste Känguruart weltweit ist in freier Wildbahn seit Jahrzehnten ausgestorben.

… dass ein neuer Duft weht: Die Grillsaison beginnt, womit das Donauufer auf gefühlten 30 Kilometern nach Spanferkel und Cevapcici riecht. Wie seit mittlerweile fünf Jahren sind kommunale Grillmeister unterwegs, um interkulturellen Konflikten um Flamme und Fleisch vorzubeugen.

… dass neue Methoden vorherrschen, sollten die Nachbarn einmal zu laut sein: Ein betrunkener 38-Jähriger feuerte vergangene Woche einen Schuss aus einer Pistole, weil Partygäste im Stiegenhaus rauchten und sich unterhielten. Er wurde festgenommen.

… dass neue Antriebsmöglichkeiten für Waschmaschinen in Liesing entwickelt werden, nämlich: Gas. Eine solche explodierte, weil eine alte Dame in Altmannsdorf versehentlich den Gashahn offengelassen hatte. Wahrscheinlich wollte sie nur schnell den Kühlschrank tanken.

… dass neue Namen in Neubau Ärger bereiten: „Platz der Menschenrechte“ soll jenes Areal neben dem MQ heißen, wo der Omofuma-Gedenkstein steht. Dessen Schöpferin wehrt sich aber vehement – denn hier gehe es spezifisch um den Fall Omofuma.


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