Nicht nur für Freitagsesser

Stadtleben | aus FALTER 17/10 vom 28.04.2010

Der „Guerilla-Koch“ Memet Tanik werkelt in Wiens kulinarischem Untergrund

Gerichtsbericht: Nina Kaltenbrunner

Ein Begriff geistert derzeit wieder durch alle Medien und beschreibt ein offenbar boomendes Gastrophänomen: Guerilla Cooking. Der Trend geht also Richtung „Underground-Restauration“, wo mehr oder weniger offiziell, zu geringen Unkostenbeteiligungen, mehr oder weniger spektakulär, dafür umso engagierter aufgekocht wird. London, Berlin und auch Seattle werden gerne als Schauplätze genannt.

Aber auch in Wien wird im Stillen aufgekocht. Memet Tanik betreibt schon seit drei Jahren das, wovon nun alle reden: Kochen für Gäste, die sich ausschließlich via Mundpropaganda an seiner Tafel einfinden. Und dabei ist sich der gebürtige Türke nicht einmal darüber bewusst, wie hart am Zeitgeist er im Projektraum von Soho in Ottakring operiert.

Umso mehr freuen ihn der wachsende Zuspruch und seine sich ständig wandelnde Gästeschar. Dem Falter hat der „Guerilla-Koch“ eine Kostprobe


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