In einem unbekannten Lend

Steiermark | aus FALTER 17/10 vom 28.04.2010

Am Lendplatz feiern die Kreativen den „Lendwirbel“. Aber der Bezirk Lend hat auch sonst viel Überraschendes zu bieten. Ein Erkundungsgang

Bezirksbericht: Tiz Schaffer

Schon zum dritten Mal feiern die Kreativen rund um den Lendplatz heuer den „Lendwirbel“. Sie bewirbeln allerdings nur eine ganz kleine Ecke des zweitbevölkerungsreichsten Bezirks der Stadt (siehe Marginalie, S. 42). Woran denkt man sonst, wenn man an Lend denkt? Vielleicht an den Westen, mit Annenstraße, Hauptbahnhof oder List-Halle. Oder an den Volksgarten und den Sigmundstadl, verschrien als Drogenumschlagplätze. Doch es gibt auch einen ganz „normalen“ Lend, einen ohne Wirbel. Der ist weniger gut bekannt. Er schlängelt sich vom Lendplatz in den Norden und offenbart schon bei einem kleinen Spaziergang seinen eigenwilligen Charme.

Traditionell war der Lend ein Ort für all jene, denen das bürgerliche linke Murufer versagt blieb. Als einen „Ort der Konfrontation von Lebensstilen“, so bezeichnete der Lokalhistoriker


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige