Das Strafrecht als Grenze des Wahlkampfs

Steiermark | aus FALTER 17/10 vom 28.04.2010

Der umstrittene Wahlwerber Alexander Segert arbeitet nun für die steirische FPÖ. Was hat die Steiermark zu erwarten?

Recherche: Herwig G. Höller

Zuletzt gab es nur einen marginalen Stimmengewinn bei den Gemeinderatswahlen. „Enttäuschend“ nannte das FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl. Dazu kommt der eher farblose Spitzenkandidat Gerhard Kurzmann. Und ein weiteres Handicap lastet auf dem Landtagswahlkampf der steirischen FPÖ: Parteichef Heinz-Christian Strache zieht im Herbst in die – so der FPÖ-interne Sprachgebrauch – „Mutter aller Schlachten“. Strache hegt den Wunsch, Wiener Bürgermeister zu werden. Seine Wahlkampfauftritte diesseits des Semmerings dürften daher eher spärlich ausfallen.

2005 war die damals schwer krisengeschüttelte FPÖ erstmals seit Jahrzehnten aus dem Landtag geflogen. Dass die Partei im Herbst zulegen wird, gilt als sicher. Einfach wird es aber dennoch nicht. Das unterstreicht auch das Engagement von Alexander Segert, der sich international einen

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