Vernissage

Wenn der Whirlpool im Kunstraum blubbert

Lexikon | aus FALTER 17/10 vom 28.04.2010

Das Nomadentum der Bawag Foundation hat ein Ende: Nach der temporären, heftig kritisierten Zusammenlegung mit der Generali Foundation und der Bespielung einer ehemaligen Bankfiliale mit der Reihe „Young & Reckless“ wird nun am Franz-Josefs-Kai 3 ein neuer Raum eröffnet. Neugierig macht auch die erste Schau des US-Künstlers Mike Bouchet. Der 1970 geborene Kalifornier ließ mit der Installation „Canburger“ aufhorchen, für die 10.000 Hamburger in goldfarbene Dosen abgefüllt wurden. Ein amerikanisches Statussymbol hat Bouchet mit einer Serie von Jacuzzis aufs Korn genommen, die er aus Pappkarton baut. Auch die aktuelle Ausstellung „Retreat“ wird um Versprechen von Wohlgefühl und Sicherheit kreisen, wie sie unsere Konsumgesellschaft bereithält. ns

Bawag Contemporary, Do 19.00; bis 30.6.


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