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Die Skandalautorin Helene Hegemann im Reflektorium

Lexikon | Sebastian Fasthuber | aus FALTER 18/10 vom 05.05.2010

Mit „Axolotl Roadkill“ hat die junge Autorin Helene Hegemann für den Literaturaufreger 2010 gesorgt. Über die Tatsache, dass sie Passagen ihres Romans von dem Blogger-Kollegen Airen „ausgeborgt“ hatte, ohne die Quelle anzuführen, entzündete sich im Feuilleton eine längere Debatte. Jetzt kommt die 18-Jährige ins Vestibül des Burgtheaters, um über ihr Schreiben zu sprechen. Der Auftritt findet im Rahmen der kleinen, feinen diskursiven Reihe „Das Reflektorium“ statt, zu der der Schweizer Philosoph Stefan Zweifel jeden Monat einen Gast aus Literatur, Kunst, Forschung oder Schauspiel lädt. Der Mann ist stets gut vorbereitet und hat sich intensiv mit der Arbeit seiner Gäste beschäftigt. Das Gespräch mit Hegemann wird sich wohl um Aneignung, Original und Fälschung, Zitate und Plagiate drehen.

Burgtheater, Vestibül, Mi 20.30


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