Vernissage

Aus aller Welt: schlimme Mädchen unter sich

Lexikon | Nicole Scheyerer | aus FALTER 18/10 vom 05.05.2010

Heutige feministische Kunst richtet das Augenmerk nicht mehr nur auf das Identitätsmerkmal „Frau“, sondern auch auf Fragen der sexuellen Orientierung oder Religion. Die Ausstellung „No more bad girl?“ bringt eine internationale Auswahl an Arbeiten nach Wien. So setzt sich die indonesische Künstlerin Arahmaiani (*1961) mit dem negativen Bild des Islams im Westen auseinander. Die Videoperformance „Perra“ von Regina José Galindo, erinnert an in Guatemala ermordete Frauen. Nomusa Makhubu hat ein Diorama in einem südafrikanischen Museum fotografiert, das den Alltag der britischen Siedler um 1820 darstellt. Ihre Fotoserie „Trading lies“ wirft unter anderem die Frage nach der musealen Behauptung von historischer Wahrheit auf.

Kunsthalle Exnergasse Do 6.5., 19.00; bis 11.6.


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