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Lexikon | aus FALTER 18/10 vom 05.05.2010

Fuckin’ Great Buttons & The No Joy Divison

Geh, was ist das schnell noch für ein Riff?“, fragten wir unsere Begleitung grübelnd. „KLF, glaub ich. Aber mischt er da grad The Prodigy drunter?“, erwiderte sie. Ein echt bunter Fleckerlteppich, den der manische Brite Max Tundra da donnerstags am Donaufestival ausklopfte. Mit Piano, Synthesizern und Xylofon wurstelte sich der Multiinstrumentalist durch die Popgeschichte, tanzte dabei emphatisch und verabschiedet sich mit „So Long, Farewell“ aus „The Sound of Music“ im Breakcore-Kostüm. Angenehm durchgeknallt nach dem etwas schalen Gig von Xiu Xiu und Deerhoof davor, die sich beim Vorhaben, den Joy-Division-Klassiker „Unknown Pleasures“ neu zu interpretieren, dann doch mit einer 1:1-Kopie zufriedengaben. Was das Bristol-Duo Fuck Buttons zum Sieger des Abends machte. Zischelnde, ohrenbetäubende Syntheszier-Wände, Getrommel, Geschrei, eine stoische Bassdrum. „Hymnischer Shoegazer-Electro. Großartig“, urteilte unsere


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