Kolumne

Von der Spitze des Olymp hin zum möglichen Ende des Euro

Außenpolitik


Raimund Löw
Falter & Meinung | aus FALTER 18/10 vom 05.05.2010

Am Anfang der Odyssee um den Euro und Griechenland standen ökonomisches Kalkül und politische Fehleinschätzung. Als die Athener Finanzquerelen erstmals Schlagzeilen machten, war der teure Euro eines der großen Probleme der europäischen Wirtschaft. Machen wir es wie die Amerikaner, hieß es hinter den Kulissen, beleben wir die Konjunktur durch einen niedrigeren Wechselkurs der Währung und stärken so die Exportwirtschaft.

Die selbstbewusste Ignoranz amerikanischer Finanzgurus, denen ein schwacher Dollar egal war, schien sich auf dem alten Kontinent durchzusetzen. Vor allem der stolze Exportweltmeister Deutschland erhoffte sich einen Adrenalinstoß für die eigene Wirtschaft, wenn sich die Rettung der griechischen Staatsfinanzen zieht und der Euro weiter fällt. Doch diese Rechnung war mit der Erwartung verbunden, dass politische Solidaritätserklärungen reichen, um die Spekulation gegen Athen zu stoppen. Griechenland wird nicht allein gelassen, pflegte die deutsche Kanzlerin zu beteuern,

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