Von Riga nach Mailand mit Zwischenstopp in Mödling

Feuilleton | aus FALTER 18/10 vom 05.05.2010

Mit Valeot Records betreibt Alexandr Vatagin ein Pop-Label, dem es nicht genügt, in Österreich weltberühmt zu sein

Porträt: Sebastian Fasthuber

Ich verstehe nicht, warum österreichische Labels im Ausland so wenig präsent sind. Man muss doch versuchen, die Musik in die Welt hinauszutragen. Aber die meisten sind schon zufrieden, wenn ihre Sachen in Deutschland erscheinen.“

Wahre Worte, die Alexandr Vatagin beinahe gelassen ausspricht. Der aus der Ukraine stammende Musiker, Produzent und Labelmacher ist ein ruhiger, netter Typ, dem hysterische Betriebshuberei fremd ist. Aber er verfolgt hartnäckig sein Ziel, mit der Musik, die er und Bands aus seinem Umfeld produzieren, weltweit alle zu erreichen, die sich dafür interessieren könnten.

„The music in-between“ lautet das Motto von Valeot Records, dem Label, das Vatagin vor zwei Jahren mit seinem Mödlinger Jugendfreund Peter Holy gegründet hat. Beide spielen auch in der experimentellen Kammer-Progrock-Band Tupolev. Ansonsten pendeln


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