Viennafair: Kunstmesse mit Filmschwerpunkt und dem Duft von Kaffee

Feuilleton | aus FALTER 18/10 vom 05.05.2010

Im internationalen Kampf um zahlungskräftige Besucher gibt es heute nicht wenige Kunstmessen, die wichtigen Sammlern die Reise und ein dichtes VIP-Programm bezahlen. Auf der diesjährigen Viennafair, die ab dem 6. Mai läuft, wird Privatsammlungen zusätzlich mit einer Ausstellung gehuldigt: Die Schau „Borrowed Time“ zeigt auf dem Messegelände eine Auswahl an Videos und Filmen, etwa aus der Münchner Sammlung Goetz. Parallel dazu laufen Filmarbeiten aus der Sammlung der Erste Bank, des Hauptsponsors der Viennafair, dank dem auch heuer wieder 33 Galerien aus Ost- und Südosteuropa auf die Reed Messe beim Prater kommen.

Insgesamt stellen auf der sechsten Ausgabe der Viennafair 112 Galerien aus, davon ein gutes Drittel Österreicher. Zum ersten Mal findet heuer am Freitag ab 18 Uhr auch eine „Performance Nite“ statt, bei der unter anderem Marlene Haring und Jirí Kovanda auftreten werden.

In noch größerem Maßstab wird in den Wiener Galerien der Fokus auf Film gerichtet: Bei dem von departure veranstalteten Ausstellungsreigen „curated by_art & film“ haben 20 Galeristen je einen Künstler eingeladen, eine Schau zu gestalten.

Begleitend finden auf der Messe Podiumsdiskussionen statt, die einerseits auf das Verhältnis von Kunst und Film eingehen, andererseits den Kunststandort Wien beleuchten. Am Samstag durchzieht Kaffeeduft die Screenings, wenn zwischen 11 und 13 Uhr ein Galerienfrühstück lockt.

Viennafair: 6. bis 9.5.

curated by_art&film: 6.5. bis 5.6.


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