Gefürchtet wie Kleiner

Steiermark | aus FALTER 18/10 vom 05.05.2010

Bawag, Hypo, AvW und bald Meinl: Auf Fritz Kleiner hören die Staatsanwälte in den heikelsten Prozessen

Porträt: Gerlinde Pölsler

Zehn Uhr abends, ein neuer Gast kommt ins Café Promenade, eine Institution am Grazer Stadtpark, gleich um die Ecke von Schauspielhaus und Landesregierung. Kellner laufen mit voll beladenen Tabletts in den Salon nebenan, auch der Neuankömmling will etwas essen. Leider, wird ihm beschieden: Das nebenan sei eine Gesellschaft und nein, er könne keinen Toast bekommen. „Was ist denn das für ein Scheißladen“, ruft er, „kann man den kaufen?“ Ein Mann an der Bar dreht sich um und sagt nur: „Ja.“ Jetzt bekommt der Gast etwas zu essen – und einen Preis genannt.

Es sei eine Mischung aus echtem Grant und „Bluff“ gewesen, erinnert sich Fritz Kleiner, heute Mehrheitseigentümer des Kaffeehauses, lachend.

Im Alltag ist er jener Mann, vor dem Helmut Elsner ebenso gezittert hat wie Andrea Herberstein. BHI-Bank, Bank Burgenland, die Fußballvereine GAK und


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