Kurz und klein

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Medien | aus FALTER 19/10 vom 12.05.2010

Chili und der Zuseherschwund ORF-Finanzdirektor Richard Grasl möchte künftig alle Investitionen für „Chili“ persönlich genehmigen. Zuletzt waren laut Kurier technische Investments in der Höhe von 75.000 Euro für das Format geplant. Grasl legt sich nun per Weisung quer. Hintergrund: Dominic Heinzls groß angekündigte Sendung blieb bislang bei der Quote deutlich hinter den Erwartungen.

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Euro für die taz: Mit einem ungewöhnlichen „Bezahlmodell“ hat das deutsche Blatt experimentiert, reich ist es nicht geworden. Nur 165 Leser sind dem Aufruf gefolgt und haben eine Spende überwiesen – zwischen fünf Cent und 100 Euro. Einige Onlineartikel wurden mit folgendem Hinweis versehen: „Dieser Text ist kostenlos verfügbar. Dennoch wurde er nicht ohne Kosten hergestellt! Wenn Ihnen der Text gefallen hat, würden wir uns freuen, wenn Sie der taz dafür einen kleinen Betrag bezahlen.“

Wahlkampf und das Bezirksblatt Derzeit erscheint das Bezirksblatt 16-mal im Jahr, vor der Wien-Wahl erhöht der rote Echo Verlag aber den Erscheinungsrhythmus. Das Gratisheft gibt es ab Juni wöchentlich.

Vorarlberg und das iPad Jedes Jahr sieht sich der Chef des Vorarlberger Medienhauses Eugen Russ die Medientrends in den USA an. Er möchte vorbereitet sein, sollte die Zeitungskrise auch Österreich und die Vorarlberger Nachrichten erfassen. Nun gibt es in Apples iTunes-Store eine eigene Applikation von Vorarlberg Online für das iPad. Skurril: Noch ist das iPad weder in Europa geschweige denn in Vorarlberg erhältlich. Der Verkauf in Deutschland beginnt erst am 28. Mai, für Österreich gibt es noch nicht einmal ein Datum.


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