Wien, wo es isst

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | aus FALTER 19/10 vom 12.05.2010

Vorgartenmarkt: Der sterbende Markt eines blühenden Viertels

Lokalaugenschein: Florian Holzer

Die U2. Sie führte ja gewissermaßen zur Erschließung des sympathischen Stuwerviertels durch eine urbane Öffentlichkeit, das davor hauptsächlich von den langsam fahrenden Autos der Babystrich-Freier frequentiert wurde. Aber sie führte auch dazu, dass kaum mehr wer am Vorgartenmarkt vorbeigeht und dieser in den frühen 60ern errichtete Markt damit einigermaßen am Eingehen ist. Eine mittel- bis längerfristig geplante Generalsanierung sorgt derzeit überhaupt für dramatische Standlerabwanderung, gut zwei Drittel der Vorgartenmarktstände sind zu.

Gelbe Füße, schwarz geräuchert

Die, die noch da sind, sind entweder besonders hartnäckig, besonders stur oder besonders gut. Auf den großen Geflügelstand der Familie Schneider trifft zumindest Letzteres zu: seit 30 Jahren vor Ort, eine eigene Vitrine für Putenprodukte und eine sehr viel interessantere, in der Hühner in allen Größen und zu allen


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