Triestiner Tintenfischchen

Stadtleben | aus FALTER 19/10 vom 12.05.2010

Ex-Optiker Roland Prinz schmort Moscardini butterweich – ganz nostalgisch

Gerichtsbericht: Nina Kaltenbrunner

Es gibt ja viele Theorien und Ansätze, um Tintenfische richtig zart und weich zu bekommen. Einen Korken mitzukochen ist eine gerne kolportierte Möglichkeit; die Kopffüßer bereits vor dem Kochen weich zu schlagen – zum Beispiel auf einem Stein – eine nicht gerade sanfte weitere Methode. Alles Blödsinn. Roland Prinz weiß, wie es wirklich geht: Man muss die Tierchen einfach nur lange genug kochen. Und währenddessen zuversichtlich – am besten den Kochwein trinkend – verharren, bis dem eben so ist.

Dem Falter hat der Gastro-Quereinsteiger ein hervorragendes, leicht abgewandeltes Rezept für in Tomatensauce geschmorte Mini-Tintenfische aus dem Restaurant Scabar in Triest plus passender Beilage verraten.

Wiederholungstäter. Primär war es pure Nostalgie (Kinderurlaube in Grado und Lignano), die das Ehepaar Andrea und Roland Prinz dazu bewegt hat, immer und immer wieder in

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