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Retro und Carte blanche für Josef Dabernig

Lexikon | aus FALTER 20/10 vom 19.05.2010

Dabernig, dem Italophilen unter Österreichs arrivierten Filmavantgardisten, ist dieser Tage ein Special im Filmarchiv gewidmet. Eine unbestimmte Melancholie und zarte Anwandlungen von surrealem Schmäh kennzeichnen seine bekanntesten Filme, zuletzt etwa „Lancia Thema“ oder „Hotel Roccalba“; in „Aquarena“ scheinen wundersamer Weise zwei Schwimmbecken zu verschmelzen, während eine Frauenstimme aus dem Off verschiedene Wasserschutzordnungsbestimmungen verliest. Flankierend zur Retro eigener Werke zeigt Josef Dabernig zwei Filme von Ettore Scola („Die Schmutzigen, die Häßlichen und die Gemeinen“) und Pasolini („Das Erste Evangelium: Matthäus“) und stellt mit „Herna“ obendrein noch sein jüngstes Werk vor. MO

Fr bis Di im Metro-Kino (Eröffnung in Anwesenheit des Filmers: Do, 20.5., 19.30)


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