Neue Platten

Kurz besprochen

Lexikon | aus FALTER 20/10 vom 19.05.2010

Klassik

Aron Quartett: Paris – Vienne – Moscou Konsequent kombiniert das Aron Quartett das klassische Streichquartett-Repertoire mit Raritäten der Moderne und Neuem. Diesmal lösen die vier Wiener ihren sehr ausgewogenen Ravel aus der ewigen Umklammerung mit Debussy, um so die Originalität des 28-jährigen Komponisten zu betonen. Etwas abrupt schaffen sie mit Schostakowitschs op. 118 einen erhellenden Übergang zu neuen Werken dreier heutiger Komponisten in ihren Dreißigern. Virtuos schwelgen David Chaillou, Kyrill Zaborov und Artem Vassiliev in der Vergangenheit – und sehen damit, gerade im Vergleich zu Ravel, ein wenig alt aus. (Preiser) CF

Mieczyslaw Weinberg: Sonaten für Viola Da wird gerade ein Komponist posthum entdeckt: Das Schostakowitsch-Jahr 2006 brachte Mieczyslaw Weinberg (1919–2006), dem polnischen Juden in Moskau, als Komponistenfreund erste Aufmerksamkeit; Bregenz zeigt heuer seine Auschwitz-Oper „Die Passagierin“; nun legt die deutsche Bratschistin Julia Rebekka


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