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Medien | aus FALTER 20/10 vom 19.05.2010

Ethische Richtlinien im ORF Am geplanten ORF-Gesetz wird weiter gearbeitet. Ein „Code of Conduct“, also ein Verhaltenskodex für Mitarbeiter, soll das Gesetz ergänzen. Darin wird auch vorgeschrieben, welche Werbeauftritte für Moderatoren zulässig sind. Diese Regelungen sollen von Generaldirektor und Redakteursrat ausgearbeitet werden, offen ist noch, wer die Einhaltung künftig kontrolliert.

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Millionen Euro Umsatz machte der Axel-Springer-Konzern, der unter anderem Bild und Die Welt herausgibt, zwischen Jänner und März 2010. Das ist ein Plus von sieben Prozent und eine gute Nachricht für den Vorstandsvorsitzenden Matthias Döpfner. „Es gibt Hoffnung, dass wir die Talsohle durchschritten haben“, sagt dieser.

3D-Brüste im Playboy Nach Kinosälen und Wohnzimmern erreicht die 3D-Welle nun auch die Hochburg der gierenden Augen, den Playboy. So entspringt der Heftmitte der Juni-Ausgabe ein dreidimensionales Playmate. Die für den schielenden Blick notwendige Brille liegt dem Blatt bei. Der Marketinggag soll die Auflage steigern, die seit 2006 von 3,5 Millionen Stück weltweit auf 1,5 Millionen gesunken ist.

Fußball im Spezialkanal Der französische Profifußball startet einen eigenen TV-Kanal, um die zweite Liga selbst zu vermarkten. Da das französische Staatsfernsehen neuerdings werbefrei ist, kommt es als Vertragspartner nicht mehr in Frage. Bis 2012 haben der Privatsender Canal+ und die Télécom-Tochter Orange die Rechte inne. Liga-Präsident Frédéric Thiriez in der FAZ: „Wir müssen Geldquellen erschließen für den Fall, dass Orange abspringt.“ Ähnliche Lösungen sind auch in Deutschland ein Thema.


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