„Wir haben schon mit dem Löschen begonnen“

Medien | aus FALTER 20/10 vom 19.05.2010

Auch in Österreich hat Google sensible Daten aus WLAN-Netzen gespeichert. Was tut der Internetriese nun dagegen?

Interview: Ingrid Brodnig

In Deutschland ist es ein richtiger Skandal, hierzulande hat sich noch kein Politiker zu Wort gemeldet. Dabei sind auch österreichische Internetnutzer von der Datenpanne betroffen. Google hat mit seinen Street-View-Autos persönliche Daten aus offenen WLAN-Netzwerken aufgezeichnet. Angeblich versehentlich. Was mit den österreichischen Daten nun passiert und welche Informationen abgefangen wurden, erklärt Google-Sprecher Kay Oberbeck.

Falter: In Deutschland wurde bekannt, dass Sie Daten aus WLAN-Netzen speicherten. Passierte das auch in Österreich?

Kay Oberbeck: Ja, derlei Daten haben wir in insgesamt 34 Ländern erhoben, auch in Österreich. 2007 begannen wir, WLAN-Daten für standortbezogene Dienste aufzuzeichnen. Diese standortbezogenen Dienste ermöglichen etwa, dass man sich auf seinem Handy die italienischen Restaurants in der Nähe anzeigen lassen


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