„Ich war mit Elvis verlobt“

Feuilleton | aus FALTER 20/10 vom 19.05.2010

Mit einem Konzert im Volkstheater feiert Marianne Mendt 40 Jahre „Glock’n“. Ein Blick zurück, ganz ohne Zorn

Interview: Gerhard Stöger

Bei Marianne Mendt im Büro ist es unaufgeräumt, aber keinesfalls ungemütlich. „Hier darf man nicht rauchen, hier muss man rauchen“, sagt die Sängerin zu Beginn des Interviews lachend, steckt sich eine Zigarette an und begibt sich in den folgenden eineinhalb Stunden bereitwillig auf die Reise in die eigene Vergangenheit, die auch eine Reise in die Geschichte der österreichischen Popkultur ist. Im Mai 1970 hat Mendt „Wie a Glock’n …“ aufgenommen, jenen Song, der zur Initialzündung des Austropop werden sollte. Am 29. Mai feiert sie das 40-jährige „Glock’n“-Jubiläum mit einem Konzert im Volkstheater.

Falter: Waren Sie beim Popfest am Karlsplatz?

Marianne Mendt: Meine Tochter war dort. Ich selbst hatte wegen meines Jazzfestivals im Herbst Termine außerhalb von Wien.

Sie gelten als Mutter einer eigenständigen österreichischen Popmusik.

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