Wien, wo es isst

Argentinierstraße: das Funkhaus und seine Versorgung

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | aus FALTER 20/10 vom 19.05.2010

Lokalaugenschein: Florian Holzer

Kaum Querstraßen, wenig Verkehr, beachtliches Gefälle und absolut gerade Streckenführung – der Argentinierstraßen-Radweg gilt als Fahrradhochgeschwindigkeitsstrecke. Sonst noch bemerkenswert und gastronomisch sicher determinierender wäre das Funkhaus und damit eine Menge Leute, die sich traditionellerweise nicht ausschließlich mittels Kantine versorgen will, was die gastronomische Landschaft seit jeher geprägt hat.

Zirbengeist & Fleur de Sel

Fangen wir am Karlsplatz an, wo Heinz Tögel vor drei Jahren in einem Lager seines Papierfachgeschäfts eine Zentrale für Schnaps, Most, Wein und allerlei andere Flüssigkeiten installierte. Dieser völlig angeräumte Laden ist phänomenal. Auf seine erste Lieferung vom legendären Tiroler Krautinger wartete er eineinhalb Jahre, Zirbengeist hat er aus so ziemlich allen Bundesländern, die Inland-Whisky-Sammlung ist beachtlich, die 30 Sorten Most detto. Wie viele Positionen er da in seinem Saftladen hat, kann Herr

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