Espresso, vereichkatzelt

Stadtleben | aus FALTER 20/10 vom 19.05.2010

Ein Mix aus Coffeeshop und Bettenboutique: das Kaffeehaus der 10er-Jahre

Lokalkritik: Florian Holzer

Sven Lindlbauer fand während seiner acht Jahre in Wien kein Stammcafé, in dem er sich so wirklich wohlfühlte. Also beschloss der junge Grafikdesigner und Art Director aus München, so einen Ort selber herzustellen, einen „casual place“, wie er sagt.

Der hat jetzt seit zwei Wochen offen, trägt mit „Prince Coffee Club“ einen relativ unverbindlichen Namen und suggeriert zumindest auf den ersten Blick, dass es sich dabei um einen weiteren dieser Coffeeshops handelt, der gern eine internationale Kette wäre, wenn er einmal groß ist, und gegen Starbucks, den Erfinder und internationalen Quasi-Monopolisten unter den Coffeeshop-Ketten, mittelfristig aber kein Leiberl hat.

Auch der zweite Blick offeriert noch nicht wirklich, was bei PCC da jetzt so anders sein soll: Es riecht nach Kaffee, fein, auf einer großzügig angelegten Theke stehen American Cheesecakes, American Applecakes, American


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