„Was bin ich für ein Gebäude?“

Steiermark | aus FALTER 20/10 vom 19.05.2010

Seit vier Jahrzehnten schaffen Karla Kowalski und Michael Szyszkowitz Architekturen, die zugleich Psychogramme ihrer Bewohner sind

Interview: Thomas Wolkinger

Wer mit Karla Kowalski und Michael Szyszkowitz ein Gespräch führt, hat schnell verstanden, warum es für die Architekten nahelag, sich über das Pluszeichen in „Szyszkowitz + Kowalski“ gleichsam aneinanderzukoppeln – derart im Gleichklang sprechen sie über ihre gemeinsame Arbeit, wie selbstverständlich beendet da der eine die Sätze der anderen und umgekehrt. Wie überaus produktiv diese Symbiose nach wie vor ist und wie prägend für das Phänomen, das ab den späten Siebzigerjahre als „Grazer Schule“ auch internationale Architekturgeschichte geschrieben hat, lässt sich dieser Tage besonders gut nachvollziehen. Am Pariser Platz in Berlin zeigt derzeit die renommierte Akademie der Künste eine umfassende Werkschau der beiden, die sich aus dem ebendort archivierten Vorlass der Architekten speist (siehe Kasten), zugleich


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