Neu im Kino

Überflüssig, aber effektiv: „The Crazies“ remade

Lexikon | Joachim Schätz | aus FALTER 21/10 vom 26.05.2010

In Ogden Marsh ist die Hölle los: Ein biologischer Kampfstoff im Trinkwasser verwandelt die Bevölkerung der beschaulichen Kleinstadt im US-Mittelwesten in mörderische Wilde. Ein Grüppchen um den Sheriff versucht sich zwischen verrückt gewordenen Nachbarn und den brutalen Quarantäne-Maßnahmen des Militärs in die nächste Stadt durchzuschlagen. – Ein Remake von George A. Romeros „The Crazies“ hat die Welt so wenig gebraucht wie Russell Crowe als Robin Hood: Die dankbarsten Ideen aus dem Original (das Militär ist gleich gefährlich wie die Infizierten, der Alltag ein Fundus für Mord- und Verstümmelungsszenarien) wurden im jüngeren Horrorkino ohnehin längst von anderen Filmen wie „28 Days Later …“ und „The Happening“ abgefrühstückt. War Romeros Film uneben, aber einfallsreich, so ist die Neuauflage (Regie: Breck Eisner) völlig überraschungsfrei, dafür gleichmäßig effektiv in der Ausgestaltung: Apokalypse nach Plan.

Ab Fr in den Kinos


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