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In Person: Tribute to Miranda Pennell

Lexikon | aus FALTER 21/10 vom 26.05.2010

Es sind Szenen, wie man sie von Filmmusicals her kennt: Von einem geheimnisvollen Rhythmus erfasst, fangen die Protagonisten in den Filmen von Miranda Pennell ohne jede Vorwarnung zu trommeln („Drum Room“), zu tanzen („Human Radio“) oder sich zu tögeln an („Fisticuffs“, 2004). Die britische Filmemacherin, ursprünglich in New York und Amsterdam zur Tänzerin ausgebildet, kreiert mit ihren vergnüglichen Bildkompositionen nicht nur einen Tanz im Bild, sondern zugleich auch einen Tanz mit dem Bild. So in „Magnetic North“ (2003), einer von Pennells schönsten Arbeiten, in der sie Teenagerrituale in einer finnischen Kleinstadt choreografiert. Während ein paar Mädchen elegant über einen vereisten See flitzen, zupfen Burschen daheim an ihren E-Gitarren: Im Walkman hören sie alle denselben Song. mo

Metro Kino, So 20.00


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