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Lexikon | aus FALTER 21/10 vom 26.05.2010

Kurz besprochen:Lauter lustige Österreicher (und den Piefke nehmen wir auch noch dazu)

Kolumnen

Dirk Stermann: Eier. Czernin, 168 S., € 15,90

Es gibt drei Dinge, die Dirk Stermann ohne seinen Partner Christoph Grissemann tut: aufs Klo gehen, Liebe machen – und Kolumnen für den Wiener schreiben. Knapp 50 davon sind im vorliegenden Band, quasi Stermanns erstem Soloalbum, versammelt. Der Autor scheint nicht allzu viele Gedanken daran zu verschwenden, worüber er schreiben soll; das Prinzip seiner Texte besteht darin, möglichst keine absurde Idee auszulassen. Auf diese Weise kann man über so ziemlich alles komisch schreiben, sogar über Stuttgart („galt bis in die frühen 80er-Jahre als Campingplatz“), Kartoffeln („sind am leckersten, wenn man sie einem Tier in den Arsch steckt und dann das ganze Tier grillt“) oder Kühe („fast jede mir bekannte Kuh liest begeistert Benjamin von Stuckrad-Barre“).

Wer wissen will, warum die Viennale lieber Nobelpreise verleihen statt Taschen


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