Theater Tipp

Nietzsche, in der Songvariante

Steiermark | Tiz Schaffer | aus FALTER 21/10 vom 26.05.2010

Der deutsche Erfolgsregisseur Franz Wittenbrink inszeniert einen Liederabend. Dafür ist er bekannt, schon 2008 gab es einen solchen am Grazer Schauspielhaus, „Nix wie weg“ hieß er. Nun kommt „Denn alle Lust will Ewigkeit“ zur Aufführung, bei den Salzburger Festspielen war Wittenbrink damit schon, allerdings wird man hier eine Grazer Fassung sehen. Die Geschichte hört sich interessant an: Drei Frauen (Susanne Weber, Verena Lercher, Jaschka Lämmert) sind einer „merkwürdigen Lust verfallen“. Sie haben sich in den Tod verliebt und feiern ihn: mit Liedern von Schumann, Brahms und Bach, sowie den Beatles oder Nina Hagen. Selbst Heinrich Heine oder Friedrich Nietzsche gibt es in der gesungenen Variante.

Schauspielhaus Graz, Premiere Sa 19.30, Sa, Mi, Do 19.30


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