Die Kunst der Fuge

Steiermark | aus FALTER 21/10 vom 26.05.2010

Das „Explo“, die Grundschule junger Grazer Metal- und Punkbands, sperrt wieder auf. Das neue Haus wurde mit viel Liebe gebaut

Reportage: Markus Guldenschuh

Am Bahnhofgürtel, gegenüber dem Verschiebebahnhof, gleich hinter dem alten Zollamt, hat sich das neue Explosiv versteckt. Das Grundstück ist von einer dichten Hecke umgeben, nur die Einfahrt, die weit offen steht, erlaubt den Blick auf das Anwesen. Dort stehen vorerst noch drei große Container, die mit allem möglichen Gerümpel gefüllt sind. Doch dahinter leuchtet in knalligem Rot die neue Halle hervor.

Das Explosiv ist ein Jugendkulturzentrum, das es in dieser Form seit 1995 gibt. Es wurde von Rene Molnar, der immer noch die Geschäfte führt, bereits Ende der Achtzigerjahre ins Leben gerufen. Seit jeher ist es als Verein organisiert, der es sich zur Aufgabe macht, jungen Musikern eine Plattform und somit Perspektiven zu bieten. Kaum eine Metal- oder Punkband der Stadt, die nicht durch die Explosiv-Schule gegangen wäre. Nach


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