Tipps

Prekäre Situationen: die Literatur und das Geld

Lexikon | Sebastian Fasthuber | aus FALTER 22/10 vom 02.06.2010

Womit Autoren ihren Lebensunterhalt bestreiten, zählt zu den ewigen Themen der Literaturgeschichte und ist heute um nichts weniger aktuell. „Doppelte Buchführung. Leben und Schreiben in Zeiten der Konkurrenzgesellschaft“ heißt die von Martin Prinz konzipierte Reihe, bei der seit Herbst monatlich Schriftsteller über die ökonomische Seite ihrer Arbeit Auskunft geben. Prinz selbst, der kürzlich das Buch „Über die Alpen“ veröffentlicht hat, kennt die Materie nur zu gut, lebte während einer großen Schreibunsicherheit jahrelang von der sprichwörtlichen Hand in den Mund. Auch seine Kollegen Sabine Gruber und Erwin Einziger, die er diesmal begrüßt, haben ihre Erfahrungen mit dem Haushalten. So individuell diese sein mögen, sagen sie doch eine Menge aus über den Stand und Stellenwert, den Literatur hat.

Alte Schmiede, Do 19.00


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige