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Julya Rabinowich serviert eine Buchstabensuppe

Lexikon | aus FALTER 22/10 vom 02.06.2010

Als Siebenjährige floh Julya Rabinowich mit ihren Eltern von St. Petersburg nach Wien. Auf das Wort Migrantenliteratur reagiert sie heute allergisch: „Ich wehre mich dagegen, weil das Buch mehr als nur die Geschichte einer Flucht erzählt.“ „Das Buch“ ist Rabinowichs autobiografisch grundierter Debütroman „Spaltkopf“ aus dem Vorjahr, daneben hat sich die Autorin auch erfolgreich am Theater versucht. Für die Veranstaltungsreihe „Buchstabensuppe“ des Autorentheaterprojekts Wiener Wortstätten präsentiert sie nun eine Art Remix, ein „Spaltkopfduett“ als gemeinsame Lesung mit dem Schauspieler Max Mayer, die Ausnahmemusiker Franz Hautzinger auf seiner Vierteltontrompete begleitet. Und einen Teller Suppe kredenzt sie auch. SF

Büro Wiener Wortstätten, Mo 20.00


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