Neu im Kino

„Mitgefühl, Weisheit und Humor“: Buddhismus light

Lexikon | Michael Omasta | aus FALTER 22/10 vom 02.06.2010

Der deutsche Filmer Boris Penth, laut Eigendefinition ein „Spezialist für hochwertige ‚Corporate Image-Filme‘“, zeichnet in seiner Doku das Leben und Wirken von Sogyal Rinpoche nach.

Der „lachende Lama“, wie er sich nennt, gilt im Westen als einer der wichtigsten Lehrer des tibetischen Buddhismus und gehört zu den letzten, die selbst noch in Tibet geboren wurden. Genau an diesem Punkt freilich hakt auch die Kritik an „Mitgefühl, Weisheit und Humor“ ein. Sogyal Rinpoche, so etwa die Buddhismus-Beauftragten des Tipp in Berlin, sei ein Kind der klerikalen „Feudalherrschaft in Tibet vor der chinesischen Okkupation 1959“ und erinnere sich „wehmütig an die ‚schönen‘ Zeiten vor der Vertreibung aus dem Paradies“.

Ganz so ernst braucht man diesen Film, der unter anderem mit dem britischen Komiker John Cleese als „Gaststar“ aufwartet, im Übrigen aber ziemlich straight gemacht ist, ja vielleicht gar nicht erst zu nehmen.

Ab Fr im Village Cinema (OmU)


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige